Natur pur

Blumeninsel Mainau

Besuch der Blumeninsel Mainau

Üppiger Blütenflor das ganze Jahr über, ein Park mit einem über 150 Jahre alten Baumbestand, die barocke Pracht von Schlossanlage und Kirche, dazu der mediterrane Charakter - das ist die Mainau, die Blumeninsel im Bodensee.

Graf Lennart Bernadotte († 2004), Urenkel von Großherzog Friedrich I. von Baden, gestaltete den verwilderten Park zu einem Blumen- und Pflanzenparadies um.

Die heutige Bernadotte-Generation ist bestrebt, die seit 1932 geltende Philosophie weiterzuführen, um für Besucher aus aller Welt eine Oase der Naturschönheit, Harmonie und Entspannung zu erhalten, ja immer wieder neu zu schaffen. Über eine Million Besucher pro Jahr zählt das 45 Hektar große Eiland im Bodensee. Mit einem den Jahreszeiten folgenden Blütenreigen, dem wertvollen Arboretum, einem der größten Schmetterlingshäuser Deutschlands sowie den außergewöhnlichen Spielplätzen „Wasserwelt“ und „Blumis Uferwelt“ und weiteren Attraktionen ist die Mainau heute die größte Touristenattraktion
am Bodensee. 

Insel ReichenauBesuch der Insel Reichenau

Die Insel Reichenau, UNESCO-Weltkulturerbe, ist die größte der drei Bodenseeinseln.

Im Jahr 724 gründete der Wanderbischof Pirmin auf der Insel ein Benediktinerkloster, das sich vom 8. bis 11. Jahrhundert zu einem geistigen Zentrum des Abendlandes entwickelte. Zeugen der großen Vergangenheit karolingischer Größe und klösterlicher Kultur sind die drei romanischen Kirchen der Reichenau.

Die große Vergangenheit spiegelt sich auch immer noch an den drei Inselfeiertagen wider, dem Markusfest, dem Heilig-Blut-Fest und Mariä Himmelfahrt.

Haupterwerbszweig der Reichenauer Bevölkerung ist der Gemüseanbau, der das Bild der Reichenau maßgeblich prägt. Zwei weitere Traditionserwerbszweige sind der Weinbau und die Fischerei.